Die alte Stadtbefestigung Wolfenbüttels

Grundriss Wolfenbüttels um 1749 mit elf Bastionen [von
Osten, im Uhrzeigersinn: Corneliusberg (6), Kaisertor in der Trinitatiskirche
(7), Carlsberg (Parkotel Altes Kaffeehaus 4), Zingel (vorgelagerte Wälle an der
Oker, 5), Gewölbe unter der Villa Seliger (Lindenberg, 3), Kasematten am
Schloss (2), Hirschberg, August-Bollwerk, Crocodillenberg (Spinnereiparkplatz),
Mühlenberg (Festungsmauer in der Feuerwache 1), Kasematte im Leibnizhaus (12),
Finkenberg (Mauer am Schiffswall, 11), Johannes-Bollwerk, Joachimsberg
(Rosenwall-Hügel, 10), Altes Porftal in der JVA (Phillipsberg, 9), Mauern am
Juliuswehr (8)]. Im Westen schließt sich die kronenförmig ausgeführte
Auguststadt an. Sie schützt ab etwa 1653 die Dammfestung so, wie es die
Heinrichstadt nach Osten bereits tat. Angelegt wurde sie durch den nach dem 30-jährigen
Krieg von Herzog August d.J. berufenen Festungsbauneister Cornelius von dem
Busch und zwar als Ersatz für den zerstörten Teil des Siedlungsgebietes
“Gotteslager” (heutige “Juliusstadt”). Am ehemaligen Kaisertor entstand
um 1700 die Trinitatiskirche, in deren Sakristei die Reste dieses Tors zu
besichtigen sind.
Die Stadtbefestigung um 1620